Schöne Episode!
und sehr erfrischend, dass Christian die ein oder andere gängige Erklärung ein bisschen challenged!
Zum Foil und der Fließgeschwindigkeit: Ganz laienhaft würde ich sagen, dass es sich mit der Fließgeschwindigkeit an der Finne eher andersherum verhält.
An der konvexen Außenseite strömt das Wasser schneller als auf der Innenseite mit flat inside foil. Durch die konvexe Wölbung entsteht eine Engstelle, um die das Wasser herumströmen muss. Um den geringen Platz auszugleichen muss das Wasser also an dieser Stelle mit einer höheren Geschwindigkeit fließen, um den gleichen Volumendurchfluss herzustellen. Das Prinzip wird häufig mit unterschiedlich dicken Rohren bei gleich stark aufgedrehtem Wasserhahn veranschaulicht. Oder mit dem Daumen der teilweise auf dem Gartenschlauchende aufliegt. Je mehr Daumen (= stärkere konvexe outside foil der Finne) die Öffnung verdeckt, desto schneller (weiter) kommt das Wasser herausgespritzt.
Super interessant auch der Punkt mit der Angabe der Baselänge bei C-Fins!
Ich habe schön öfter darüber nachgedacht, dass es doch eigentlich Sinn machen könnte die Fläche der Finne in 4 Quadranten aufzuteilen und dann die Finnen anhand der Fläche in jedem dieser Teilquadranten zu beschreiben, oder?
